GERD     Keyboard & Harp
Als er in jungen Jahren das John Mayall Album „A hard road“ das erste Mal hörte, waren zwei Sachen für ihn klar. Blues wird sein Leben prägen und beruflich würde er sich der Entwicklung von harten Asphaltstraßen widmen um die Wurzeln des Blues auf den Highways unserer Republik zu finden. Asphalt-Gerd gibt gerne Gummi und nimmt nie den Fuß vom Gaspedal. Ob an der Hammond oder an der Bluesharp – Vollgas whole night long - ist seine Devise wenn es um guten Blues geht. Sein Motto: „Wer bremst wird nie gewinnen!“.

Er ist wie Hans einer der Mitbegründer der Band und hält mit ihm zusammen   schon über 45 Jahre das Bandbanner hoch und sorgt er in der Gruppe für den "asphalthaltigen" Blues-Ton.

Sein Leslie-Kabinett* von der Größe einer Telefonzelle wird von den Band-Kollegen  gehasst wie die Pest (geht auf die Bandscheiben) aber auch geliebt, weil es diesen unverwechselbaren Sound bringt. Außerdem kann man gut sein Bier dort abstellen (wenn er mal nicht hinguckt). Im Gegensatz zu anderen Keyboardern sitzt Gerd nicht artig hinter seinen weißen und schwarzen Tasten, sondern zeigt echte „Steher-Qualitäten“ und bläst die Harps "on stage" was das Zeug hält. 

Gerd spielt nur auf seinen original Hammond Keyboards über sein allesgeliebtes Hammond Leslie-Kabinett. Sein diversen Harp-Amps sind von Dynachord, Vox, Echolette und Pignose und echte Raritäten. 

* Immer wieder landen Fragen beim Webmaster - insbesondere von jungen Leuten - was denn ein "Leslie-Kabinett" ist.  Hier die einfache Antwort: Das sind Lautsprecher die sich je nach Intensität des Tastenanschlags auf dem Keyboard und des "Gas-Pedals", in einer riesigen Holzkiste drehen und dadurch eine Art schwebend-wabbernden Ton erzeugen. Sowas benutzt heute kein Schwein mehr. Das kann man schon lange Digital machen, aber "so´n modernen Kram" is´ nix für unseren Puristen Gerd.